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WordPress-Daten exportieren: Inhalte, Medien und Domain beim Wechsel sichern

8 Min.20. September 2026

Wer WordPress Daten exportieren möchte, findet schnell die Export-Funktion im Dashboard. Die XML-Datei ist nützlich, aber sie ist nicht automatisch eine vollständige Sicherung der Website. Beim Wechsel zählen außerdem Bilder, Datenbank, Theme, Plugins, Formulare, Domain und E-Mail.

Für kleine Unternehmen in Leipzig ist diese Unterscheidung entscheidend. Eine neue Website kann optisch fertig aussehen und trotzdem wichtige Seiten, Bilder oder Kontaktwege verlieren. Dieser Ratgeber zeigt, welche Bestandteile Sie bei einem WordPress Anbieterwechsel vorbereiten, was der WordPress-Export leistet und wann eine technische Übergabe sinnvoll ist.

Die sichere Reihenfolge lautet: Bestand aufnehmen, vollständiges Backup erstellen, Inhalte exportieren, Medien und Zugänge sichern, neue Version testen und erst danach Domain oder DNS umstellen.

Handwerker prüft Website-Informationen am Laptop zwischen Werkzeugen
Beim Website-Wechsel sollten Inhalte und technische Abhängigkeiten anhand einer konkreten Bestandsliste geprüft werden. Foto: Ono Kosuki / Pexels

Kurzantwort: Was exportiert WordPress wirklich?

Der WordPress-Export im Bereich Werkzeuge erzeugt eine XML-Datei im WXR-Format. Je nach Auswahl enthält sie Beiträge, Seiten, Kommentare, benutzerdefinierte Felder, Kategorien, Schlagwörter und Benutzer. Die XML-Datei ist für den Import von Inhalten in eine andere WordPress-Installation gedacht. Sie ersetzt kein vollständiges Server- oder Datenbank-Backup.

BestandteilWas Sie sichernWofür es gebraucht wird
InhalteWXR-Export und redaktionelle KopieBeiträge, Seiten und Taxonomien übernehmen
MedienOriginaldateien und UploadsBilder, PDFs und Downloads wiederherstellen
TechnikDatenbank, Theme, Plugins und KonfigurationFunktionen und Layout nachvollziehen
DomainRegistrar-, DNS- und E-Mail-DatenErreichbarkeit und Postfächer erhalten
SEOURLs, Metadaten und WeiterleitungenBestehende Einstiege sinnvoll weiterführen

Wenn Sie nur einzelne Artikel in eine bestehende WordPress-Installation übernehmen möchten, kann der XML-Export genügen. Für einen kompletten WordPress Website Umzug brauchen Sie zusätzlich Dateien, Datenbank und eine geprüfte Liste der Abhängigkeiten.

WordPress Inhalte sichern: Die Bestandsliste vor dem Umzug

Bevor Sie exportieren, erstellen Sie eine Liste der Inhalte, die das Unternehmen tatsächlich nutzt. Dazu gehören sichtbare Seiten, ältere Blogartikel, Landingpages aus Suchmaschinen, PDFs und Beiträge, die über Angebote oder Branchenprofile verlinkt sind. Notieren Sie neben der URL auch Zweck, Ansprechpartner und den aktuellen Kontaktweg.

  1. Seiten und Beiträge: Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt, FAQ, Blog und archivierte Inhalte erfassen.
  2. Benutzerdefinierte Inhalte: Referenzen, Teamprofile, Produkte, Veranstaltungen oder andere Inhaltstypen mit dem zuständigen Plugin dokumentieren.
  3. Formulare: Empfänger, automatische Antworten, Pflichtfelder und Einwilligungstexte prüfen.
  4. SEO-Daten: Seitentitel, Meta-Beschreibung, Canonical, Indexierungsstatus und wichtige URLs notieren.
  5. Zugänge: Hosting, WordPress-Administrator, Domain, DNS, E-Mail und externe Dienste getrennt auflisten.

Eine exportierte Datei zeigt nicht immer, welche Inhalte im Alltag wichtig sind. Fragen Sie deshalb die Person, die Angebote beantwortet und Termine bearbeitet. So landen auch versteckte Kontaktwege und ältere Suchseiten in der Vorbereitung.

Legen Sie für den Wechsel einen unabhängigen Projektordner an. Darin gehören Exportdateien, Backups, Bildrechte, Zugangshinweise, URL-Liste und ein Protokoll der Tests. Speichern Sie keine Passwörter im Klartext in einer öffentlich synchronisierten Datei.

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WordPress Medien exportieren: Bilder und Dateien separat prüfen

Beim WordPress Medien exportieren wird oft angenommen, dass die XML-Datei alle Bilddateien enthält. Sie enthält Verweise und Informationen zu Anhängen, die eigentlichen Dateien müssen bei einem Umzug aber zuverlässig erreichbar und separat gesichert sein. Prüfen Sie deshalb den Uploads-Ordner und die Originaldateien außerhalb der neuen Installation.

Besonders wichtig sind Logos, Teamfotos, Leistungsbilder, PDFs und Downloads, die nicht mehr in der Mediathek sichtbar sind. Erfassen Sie außerdem Bildrechte und Alt-Texte. Ein technisch korrekt kopiertes Bild kann redaktionell trotzdem fehlen, wenn sein Dateiname, Zuschnitt oder Einsatzort unklar ist.

Nach dem Import testen Sie nicht nur die Startseite. Öffnen Sie ältere Beiträge, PDFs, Galerien und Kontaktseiten. Prüfen Sie, ob Bildpfade auf die neue Domain zeigen, ob keine gemischten Inhalte entstehen und ob mobile Ansichten sinnvoll bleiben.

WordPress Website umziehen: Datenbank, Theme und Plugins

Ein vollständiger WordPress Website Umzug besteht aus mehreren Schichten. Die Datenbank enthält Inhalte, Einstellungen und oft auch Formular- oder SEO-Daten. Die Dateien enthalten Theme, Plugins, Uploads und Konfiguration. Eine Sicherung ist erst belastbar, wenn Sie wissen, wie sie wiederhergestellt werden kann.

Erstellen Sie vor der Migration ein frisches Backup und notieren Sie Versionen, Lizenzen und Abhängigkeiten. Nicht jedes Plugin muss auf der neuen Website weiterlaufen. Veraltete Erweiterungen können ein Sicherheits- oder Kompatibilitätsrisiko sein. Planen Sie deshalb eine Entscheidung pro Funktion: übernehmen, ersetzen, vereinfachen oder streichen.

  1. Neue Umgebung unter einer geschützten Testadresse vorbereiten.
  2. Backup und Datenbankkopie getrennt aufbewahren.
  3. WordPress-Dateien und Inhalte importieren oder kontrolliert neu aufbauen.
  4. Theme, Plugins, Formulare und externe Dienste einzeln prüfen.
  5. URLs, Canonicals, robots.txt, Sitemap und Weiterleitungen abgleichen.
  6. Erst nach Funktionsprüfung die Domain umschalten.

Google empfiehlt bei Website-Umzügen, alte und neue URLs zu planen und Weiterleitungen vor dem Umschalten zu testen. Eine Weiterleitung hilft beim Auffinden des neuen Ziels, ersetzt aber keine Inhalts- und Qualitätsprüfung.

Kleines Team bespricht Website-Projekt mit Unterlagen und Laptop
Eine gemeinsame Abnahme macht den Website-Wechsel für kleine Betriebe kontrollierbar. Foto: Tima Miroshnichenko / Pexels

Domain, DNS und E-Mail beim WordPress Anbieterwechsel vorbereiten

WordPress, Hosting und Domain sind nicht automatisch dasselbe Konto. Klären Sie zuerst, wo die Domain registriert ist, wo die Website läuft und wer die E-Mail-Postfächer verwaltet. Für die neue Website reicht häufig eine DNS-Änderung. Ein vollständiger Domaintransfer ist eine separate Entscheidung.

Notieren Sie A-, CNAME-, MX- und TXT-Einträge, bevor Sie umstellen. Ein falscher MX-Eintrag kann den E-Mail-Empfang stören, obwohl die Website im Browser funktioniert. Lassen Sie die bisherige Umgebung erreichbar, bis Kontaktformular, Telefonlink, E-Mail, Buchung und wichtige Seiten getestet sind.

Planen Sie die Umschaltung zu einer Zeit, in der jemand erreichbar ist. Prüfen Sie danach die Website von verschiedenen Geräten und beobachten Sie Fehlermeldungen, Weiterleitungen und Formulare. Eine kurze Nachkontrolle ist bei einem Anbieterwechsel wertvoller als eine lange Checkliste, die niemand ausführt.

Typische Fehler beim WordPress Daten exportieren

Der häufigste Fehler ist ein XML-Export ohne Wiederherstellungsplan. Die Inhalte sind dann zwar vorhanden, aber Theme, Plugins, Medien oder Formulare fehlen. Ein zweiter Fehler ist ein Backup, das nie testweise geöffnet wurde. Eine Datei gilt erst als brauchbar, wenn sich ihr Inhalt oder eine Kopie wiederherstellen lässt.

Auch die Kündigung des alten Hostings vor dem URL- und E-Mail-Abgleich führt zu unnötigem Druck. Prüfen Sie vor dem Umschalten außerdem, ob interne Links, Bildpfade, Downloads und Weiterleitungen auf die neue Domain zeigen. Eine neue Startseite ersetzt keine alte Leistungsseite, die bereits Anfragen bringt.

Vermeiden Sie außerdem, alle Plugins blind zu kopieren. Ein schlanker Neuaufbau mit geprüften Erweiterungen ist oft stabiler als die unveränderte Übernahme einer historisch gewachsenen Installation. Dokumentieren Sie jede bewusste Abweichung, damit später klar bleibt, warum eine Funktion anders arbeitet.

Löschen Sie die alte WordPress-Installation nicht am Tag des DNS-Wechsels. Halten Sie Backup, Zugangsdaten und eine getestete Kontaktmöglichkeit vor, bis Website und E-Mail im Alltag funktionieren.

Entscheidungshilfe: selbst vorbereiten oder Übergabe beauftragen?

Ob Sie den Wechsel selbst vorbereiten können, hängt weniger von der Seitenzahl als von den Abhängigkeiten ab. Eine kleine Website mit wenigen statischen Seiten ist überschaubar. Viele Formulare, Buchungen, Shops, Mitgliederbereiche oder unklare Zugänge erhöhen den Prüfaufwand.

SituationSelbst vorbereitenUnterstützung einplanen
Wenige Seiten, klare ZugängeExport, Medienliste und Backup dokumentierenEndkontrolle vor dem DNS-Wechsel
Viele Beiträge und MedienURL- und Dateibestand vollständig erfassenImport, Redirects und Bildpfade prüfen lassen
Formulare, Buchung oder ShopFunktionen und Empfänger beschreibenMigration mit echten Testfällen begleiten lassen
Alte oder unbekannte InstallationZugänge und Versionen zuerst klärenBackup, Sicherheits- und Pluginprüfung beauftragen

Wenn die Website im Tagesgeschäft zuverlässig Anfragen liefern soll, kann eine laufende Zuständigkeit den Wechsel vereinfachen. Die Seite zur Website-Wartung erklärt, welche Aufgaben nach dem Aufbau regelmäßig anfallen. Für eine konkrete Einordnung können Sie ein kostenloses Erstgespräch anfragen.

Fazit: WordPress Daten exportieren ist nur der erste Schritt

WordPress Daten exportieren liefert eine wichtige Inhaltsdatei, aber noch keine vollständige Website-Sicherung. Für einen sicheren Wechsel brauchen Sie zusätzlich Medien, Datenbank, Theme, Plugins, Zugänge, Domain- und E-Mail-Daten sowie eine URL-Liste.

Arbeiten Sie mit einer Testadresse, sichern Sie den Bestand unabhängig vom alten Anbieter und schalten Sie DNS erst nach einer echten Funktionsprüfung um. So wird aus dem WordPress Anbieterwechsel ein kontrollierter Ablauf, bei dem Inhalte und geschäftliche Kontaktwege erhalten bleiben.

Wenn Sie vor dem Umzug klären möchten, welche Teile Ihrer Installation übernommen, neu gebaut oder vereinfacht werden sollten, können Sie den Bestand in einem kostenlosen 20-Minuten-Gespräch gemeinsam sortieren.

Photos provided by Pexels · Foto: Kampus Production / Pexels (Pexels License) · Foto: Ono Kosuki / Pexels (Pexels License) · Foto: Tima Miroshnichenko / Pexels (Pexels License)

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Reicht die WordPress-XML-Datei für einen kompletten Umzug?
Nein. Die XML-Datei übernimmt ausgewählte Inhalte und Taxonomien, ersetzt aber kein vollständiges Backup. Für einen kompletten Wechsel brauchen Sie zusätzlich Datenbank, WordPress-Dateien, Medien, Theme, Plugins, Konfiguration, Zugänge sowie Domain- und E-Mail-Daten. Testen Sie die Wiederherstellung vor dem Umschalten unter einer geschützten Adresse.
Wie kann ich WordPress Medien exportieren?
Sichern Sie die Originaldateien und den Uploads-Bestand separat und prüfen Sie, ob ältere Beiträge auf diese Dateien verweisen. Ergänzen Sie Dateinamen, Alt-Texte, Bildrechte und Einsatzorte. Nach dem Import testen Sie Startseite, Beiträge, Galerien und Downloads auf Desktop und Handy, statt nur die Mediathek zu öffnen.
Bleibt meine Domain beim WordPress Anbieterwechsel erhalten?
Ja, die Domain kann beim bisherigen Registrar bleiben und per DNS auf das neue Hosting zeigen. Ein Transfer ist nicht automatisch nötig. Notieren Sie vor der Änderung A-, CNAME-, MX- und TXT-Einträge. Besonders die E-Mail-Einträge müssen erhalten bleiben, damit der Website-Wechsel den Posteingang nicht unterbricht.
Wie lange sollte die alte WordPress Website online bleiben?
Die alte Website sollte bis zur Abnahme der neuen Version erreichbar bleiben. Prüfen Sie Navigation, Formulare, Telefonlinks, E-Mail, Weiterleitungen, Bilder und mobile Darstellung. Nach der DNS-Änderung beobachten Sie die wichtigsten URLs und Kontaktwege mindestens über die erste Betriebsphase, bevor Sie den alten Zugang schließen.
Wann brauche ich Hilfe beim WordPress Website umziehen?
Hilfe ist sinnvoll, wenn viele Plugins, Formulare, Buchungen, Shops, unbekannte Zugangsdaten oder wertvolle Suchseiten beteiligt sind. Auch ein altes Backup oder eine unklare Domainverwaltung erhöht das Risiko. Eine fachliche Begleitung schafft eine geprüfte Reihenfolge für Sicherung, Testumgebung, Import, DNS und Nachkontrolle.
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